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| Erzgebirgischer Buttermilchgetzen |
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5,10 €
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| Wildschweinbraten in Rotweinsoße mit Pilzen, dazu Butterrosenkohl und Kartoffelklöße |
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8,80 €
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| Hirschbraten „Erzgebirgische Art,“ in Speck gebraten, dazu Apfelrotkohl und Kartoffelklöße |
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7,70 €
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| Ratsherrenspieß garniert mit gebackenen Champignons, Kräuterbutter, feuriger Chillisoße |
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12,00 €
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| 3 kleine Schweinemedaillons mit Champignons und Käse überbacken, Butterreis und Salatteller |
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10,70 €
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| Sachsensteak, gefüllt mit Parikastreifen, Zwiebeln und Pilzen, dazu Kräuterbutter und Berner Rösti |
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7,60 €
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Für den Durst servieren wir einheimische Biere (z. B.: Radeberger, Wernesgrüner, Köstritzer und Thumer Lager), natürlich vom Faß, Spirituosen der Firma Uhlmann aus Lauterbach und selbstverständlich auch alkoholfreie Getränke. |
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Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen kleinen Einblick in die „einfache“ Küche unserer Region zu geben. Aus der Not der Erzgebirgsregion geboren, entwickelte sich im Laufe der Zeit eine Rezeptevielfalt die ihresgleichen sucht. Grundlage sind meist Nahrungsmittel, welche die hießigeBevölkerung, der Not gehorchend, selbst angebaut hat, oder die in der Natur zu finden sind. Stellvertretend dafür seien Kartoffeln(erzgebirgisch Ardeppeln, Erdappeln u. ä.) oder Pilze (erzgebirgisch Schwamme) genannt.
Hier nun unsere kleine Auswahl:
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| Erzgebirgische Buttermilchgetzen
1500 g geschälte rohe Kartoffeln, 375 bis 500 g geschälte gekochte Kartoffeln, 3/8 l bis 1/2 l Buttermilch, 125 g Speck, Salz.
Die rohen Kartoffeln fein reiben, das austretende Wasser etwas abgießen (nicht wie bei der Kloßzubereitung vollständig ausdrücken), die Stärke auffangen und an die Getzenmasse zurückgeben. Die gekochten Kartoffeln ebenfalls fein reiben, mit den rohen Kartoffeln mischen, die Buttermilch dazugießen, leicht salzen und alles gut verrühren. Die Menge der gekochten Kartoffeln und der Buttermilch ist abhängig vom Stärkegehalt der Kartoffeln und deshalb nicht genau zu bestimmen. Es soll eine dicke, aber noch flüssige Kartoffelmasse entstehen. In der Getzenpfanne (rechteckige eiserne Pfanne) oder im eisernen Tiegel grobgewürfelten Speck auslassen, die Kartoffel-Buttermilch-Masse etwa 1,5 cm dick einfüllen und in der möglichst heißen Röhre (ohne Wenden) backen, bis der Getzen schön knusprig ist. Er kommt in der Getzenpfanne zu Tisch und wird aus der Pfanne verteilt.
In manchen Gegenden bäckt man 1 cm dick geschnittene geräucherte Bratwurstscheiben, ein bis zwei rohe, fein geriebene Zwiebeln oder ein bis zwei fein geriebene Knoblauchzehen in der Getzenmasse mit oder würzt mit etwas gehacktem Kümmel.
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Heidelbeergetzen
500 g Mehl, 4 Eier, 3/4 1 Milch, 3 bis 4 Eßlöffel (EL) Selterswasser, 100 g Hartfett oder Schmalz, 1000 g, Heidelbeeren, Salz, Zucker, Zimt.
Aus Mehl, Milch, Eiern, Selterswasser und einer Prise Salz eine Art dicken Eierkuchenteig bereiten. In der Getzenpfanne Hartfett erhitzen, die Getzenmasse etwa 1 cm dick gleichmäßig einfüllen, die gewaschenen, abgetropften Heidelbeeren sofort auf dem Teig verteilen und den Getzen in der Röhre etwa 1/2 Stunde. backen (Getzenteig muß gut durchgebacken und am Rand der Pfanne ein wenig knusprig sein). Vor dem Auftragen dick mit Zucker (und je nach Geschmack zusätzlich Zimt) bestreuen und noch warm, aber nicht zu heiß servieren.
Anstelle von Heidelbeeren können auch Preiselbeeren, entsteinte Kirschen, Johannisbeeren, halbierte Pflaumen oder Apfelstücke verwendet werden.
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Erzgebirgischer Klitscher (Reibekuchen)
500 g rohe Kartoffeln, Salz, Kümmel, Leinöl, Buttermilch
Zuerst werden die Kartoffeln fein gerieben. Anschließend die Masse mit Salz, Kümmel und Buttermilch abgeschmecken. Jetzt wird ein Teil des Leinöls in eine Pfanne oder einen Tiegel gegeben und erhitzt. Nun werden kleine Portionen des Teiges (ca. 2-3 El pro Klitscher) in das Bratgefäß gegeben und leicht angedrückt. Beide Seiten goldgelb backen und anschließend wieder herausnehmen. Den Vorgang wiederholen, bis die gesamte Masse augebraucht ist. Klitscher können warm oder kalt gegessen werden.
Man kann auch statt der Buttermilch Quark verwenden. Je nach Geschmack kann auch eine kleine Zwiebel in den Teig gerieben werden. Wem der Geschmack oder Geruch von Leinöl nicht zusagt, kann auch normales Ö verwenden, allerdings auf Kosten des unverwechselbaren Geschmackes der erzgebirgischen Originalrezeptur.
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